Eine neue Krypto-Epoche bricht an – die KI-Agenten übernehmen: welche Kryptowährungen profitieren in der neuen KI-Ära?

Derzeit geistert eine provokante These durch die Krypto-Community, die aber zunehmend an Zuspruch gewinnt: Kryptowährungen wurden möglicherweise nicht primär für Menschen entwickelt, sondern Menschen waren lediglich die Beta-Tester für eine Technologie, die ihre wahre Bestimmung erst mit dem Aufkommen autonomer KI-Agenten findet.

Die zentrale Frage lautet dabei: Was benötigen KI-Agenten, um als vollwertige ökonomische Akteure zu funktionieren?

KI-Agenten benötigen fundamentale Fähigkeiten, die traditionelle Finanzsysteme eben nicht bieten können. Sie müssen Zahlungen für ihre Dienstleistungen empfangen, selbstständig für Ressourcen wie APIs, Rechenleistung und Daten bezahlen, sowie ihre Finanzen autonom verwalten können.

Diese Anforderungen decken sich exakt mit den Eigenschaften von Blockchain-basierten Zahlungssystemen: programmierbar, 24/7 verfügbar, grenzüberschreitend, ohne menschliche Intermediäre und mit niedrigen Transaktionskosten für Mikrozahlungen.

 

 

Aktuelle technologische Durchbrüche (Februar 2026)

Die vergangenen Wochen haben bedeutende Durchbrüche in der Integration von KI-Agenten und Kryptowährungen gebracht. Am 11. Februar 2026 kündigte Stripe die Integration des x402-Protokolls auf der Base-Blockchain an, wodurch Entwickler KI-Agenten direkt mit USDC-Stablecoins abrechnen können. Nahezu zeitgleich lancierte Coinbase die Agentic Wallets, die erste Wallet-Infrastruktur speziell für autonome KI-Agenten.

Diese Entwicklungen markieren einen Wendepunkt…

KI-Agenten werden von theoretischen Konzepten zu praktischen ökonomischen Akteuren.

Das x402-Protokoll reaktiviert den seit Jahrzehnten ungenutzten HTTP-Status-Code “402 Payment Required” und ermöglicht damit native Internet-Zahlungen ohne traditionelle Zahlungsdienstleister. KI-Agenten können nun innerhalb von Sekunden Mikrotransaktionen durchführen, um auf APIs zuzugreifen, Daten zu erwerben oder Rechenleistung zu mieten. Die Nutzung von Base als Layer-2-Lösung auf Ethereum garantiert dabei niedrige Gebühren und schnelle Bestätigungszeiten.

Parallel dazu hat NEAR Protocol den NEAR AI Agent Market eingeführt, einen dezentralen Marktplatz, auf dem KI-Agenten Aufträge annehmen, ausführen und in NEAR-Tokens bezahlt werden. Dies demonstriert ein alternatives Modell zur USDC-basierten Infrastruktur und zeigt die Diversität der entstehenden Ökosysteme.

 

Kryptowährungen mit dem größten Potenzial

Tier 1: Infrastruktur-Layer (höchstes Potenzial)

USDC (USD Coin)

USDC hat sich als dominierender Standard für KI-Agenten-Zahlungen etabliert. Die Stabilität gegenüber dem US-Dollar eliminiert Volatilitätsrisiken, die für autonome Systeme zumindest problematisch wären. Stripe, Coinbase und die meisten x402-Implementierungen nutzen ausschließlich USDC. Die Marktkapitalisierung von über 73 Milliarden USD und die breite Akzeptanz machen USDC zur de-facto Währung der entstehenden Agenten-Ökonomie.

Während USDC selbst keine Wertsteigerung erfährt, profitieren die zugrundeliegenden Blockchains massiv vom Transaktionsvolumen. Man muss sich das so vorstellen: Jede USDC-Transaktion stärkt das Netzwerk, auf dem sie läuft.

 

BASE (Coinbase Layer 2)

Base ist die Ethereum Layer-2-Lösung von Coinbase und hat sich als primäre Infrastruktur für KI-Agenten-Zahlungen positioniert. Die Integration von Stripe x402, Coinbase Agentic Wallets und die niedrigen Transaktionskosten machen Base zur bevorzugten Plattform.

Das Ökosystem wächst exponentiell: Die AI-Social-Plattform Moltbook hostet bereits über 250 Millionen KI-Agenten, die USDC auf Base nutzen. Der Token-Launchpad Clanker verzeichnet täglich neue Höchststände.

Base profitiert indirekt durch Transaktionsgebühren und Netzwerkeffekte, auch wenn es keinen nativen BASE-Token gibt.

Der Wert fließt eben in das Ethereum-Ökosystem und zu Coinbase (COIN).

 

Ethereum (ETH)

Ethereum fungiert als fundamentale Sicherheitsschicht für Base und andere Layer-2-Lösungen. Der neue ERC-8004-Standard etabliert sich als grundlegender Standard für On-Chain-KI-Agenten. Virtuals Protocol kontrolliert bereits 75% aller ERC-8004-Agent-Identitäten auf Ethereum. Die Rolle Ethereums als “Settlement Layer” für KI-Agenten-Transaktionen wird durch die wachsende Adoption von Layer-2-Lösungen gestärkt, nicht geschwächt. Jede Transaktion auf Base trägt letztlich zur Sicherheit und zum Wert von Ethereum bei.

 

Ethereum Chart

 

 

Tier 2: Spezialisierte AI-Agent-Protokolle (hohes Potenzial)

NEAR Protocol (NEAR)

NEAR positioniert sich als “Blockchain for AI” mit einem einzigartigen Ansatz. Der NEAR AI Agent Market ermöglicht es KI-Agenten, als vollwertige ökonomische Akteure aufzutreten, die Aufträge annehmen, ausführen und in NEAR-Tokens bezahlt werden. Die NEAR Intents-Technologie abstrahiert die Komplexität von Cross-Chain-Transaktionen und ermöglicht es Agenten, ihre Ziele in natürlicher Sprache auszudrücken.

Die Konvergenz von NEAR AI und NEAR Intents schafft ein Ökosystem für “Agentic Commerce”, das über reine Zahlungsabwicklung hinausgeht und komplexe Multi-Agent-Workflows ermöglicht. Man könnte sagen, NEAR baut die Infrastruktur für eine Zukunft, in der Agenten miteinander Geschäfte machen, ohne dass ein Mensch eingreifen muss.

Virtuals Protocol (VIRTUAL)

Virtuals Protocol transformiert KI-Agenten in tokenisierte, co-owned Businesses. Mit 75% Marktanteil bei ERC-8004-Agent-Identitäten auf Ethereum dominiert Virtuals die On-Chain-Repräsentation von KI-Agenten. Das Protokoll generiert bereits reale Einnahmen, während viele Konkurrenten noch in der Entwicklungsphase sind. Der x402guard von Virtuals hat bereits über 200.000 USD an Zahlungen verarbeitet.

Das “Co-Ownership Layer”-Konzept ermöglicht es Menschen, an den Einnahmen von KI-Agenten zu partizipieren, was einen neuartigen Investmentansatz darstellt. Das ist etwa so, als würde man Anteile an einem autonomen Unternehmen kaufen – nur dass dieses Unternehmen eben ein KI-Agent ist.

Bittensor (TAO)

Bittensor wird oft als “Bitcoin of AI” bezeichnet und verfolgt einen fundamental anderen Ansatz. Das Protokoll schafft einen dezentralen Marktplatz für Machine-Learning-Modelle, auf dem KI-Agenten Intelligenz kaufen und verkaufen können. Der TAO-Token koordiniert dieses Netzwerk und incentiviert die Bereitstellung von AI-Ressourcen.

Mit der Masa AI Agent Arena und der Integration durch Yuma Group (Digital Currency Group) gewinnt Bittensor an institutioneller Unterstützung. Die 24/7-Blockchain-Infrastruktur ist speziell für kontinuierliche AI-Workloads optimiert. Auch die besten KI-Modelle brauchen zumindest eine zuverlässige Recheninfrastruktur – und genau die liefert Bittensor.

 

Tier 3: AI-Agent-Ökosysteme (mittleres bis hohes Potenzial)

Artificial Superintelligence Alliance (FET)

Die Fusion von Fetch.ai, SingularityNET (AGIX) und Ocean Protocol zum ASI Alliance schafft eines der umfassendsten AI-Blockchain-Ökosysteme. FET fungiert als Utility-Token für API-Anfragen an virtuelle Agenten, ähnlich wie etwa Microsoft Copilot Studio. Der Launch von FetchCoder V2 im Januar 2026 demonstriert kontinuierliche Innovation. Die dezentrale Machine-Learning-Plattform ermöglicht es KI-Agenten, auf spezialisierte AI-Services zuzugreifen und dafür mit FET zu bezahlen.

Olas (OLAS, ehemals Autonolas)

Olas etablierte bereits 2022 die erste On-Chain-Registry für autonome KI-Agenten auf Ethereum und ist damit ein Pionier des Sektors. Der OLAS-Token koordiniert Agent-Interaktionen in gesamten AI-Agent-Ökonomien. Das Open Autonomy Framework bietet Entwicklern die Werkzeuge zur Erstellung von Agent Services, die off-chain autonom operieren, aber on-chain koordiniert werden.

Die Fokussierung auf Co-Ownership und Monetarisierung macht Olas zu einer Infrastruktur-Komponente für das entstehende Ökosystem. Olas ist sozusagen das Betriebssystem für Agent-Koordination.

Internet Computer (ICP)

ICP ermöglicht autonome, tamper-proof KI-Agenten, die nicht abgeschaltet werden können. Die Canisters (Smart Contracts) können neuronale Netzwerke hosten, was ICP zu einer der wenigen Blockchains macht, die AI-Modelle on-chain ausführen kann. Die Mission 70-Initiative zielt darauf ab, die ICP-Inflation bis Ende 2026 um 70% zu reduzieren, was die Tokenomics verbessern könnte.

Die serverless Architektur ist ideal für always-on AI-Agenten. Man muss sich vorstellen: Ein Agent, der auf ICP läuft, kann theoretisch für immer weiterlaufen, ohne dass ein Server ausfallen oder ein Administrator ihn abschalten könnte.

 

Investmentperspektive und Risiken

Die Konvergenz von KI und Kryptowährungen befindet sich noch in einer frühen Phase, vergleichbar etwa mit dem Internet in den späten 1990er Jahren. Doch die These, dass Kryptowährungen primär für KI-Agenten konzipiert sind, gewinnt durch aktuelle Entwicklungen an Glaubwürdigkeit.

Allerdings sollten Investoren mehrere Faktoren berücksichtigen:

Regulatorische Unsicherheit bleibt ein Hauptrisiko. Während die Stablecoin-Regulierung in den USA Fortschritte macht, könnten autonome KI-Agenten mit eigenen Wallets neue rechtliche Fragen aufwerfen. Wer haftet, wenn ein KI-Agent betrügerische Transaktionen durchführt? Wie werden Steuern auf Agent-Einkommen behandelt? Diese Fragen sind zumindest noch nicht abschließend geklärt.

Technologische Reife ist ein weiterer Faktor. Die x402-Implementierungen befinden sich größtenteils noch in Preview-Phasen. Die initiale Nutzung von x402 im Oktober/November 2025 war primär spekulativ (Memecoin-Trading), erst seit Dezember dominieren produktive Use Cases. Die Frage ist, ob sich diese Entwicklung fortsetzt oder ob das Interesse nachlässt.

Netzwerkeffekte werden entscheidend sein. Base hat durch die Coinbase-Integration und Stripe-Partnerschaft einen massiven First-Mover-Vorteil. Alternative Chains wie NEAR, Bittensor oder ICP müssen überzeugende Differenzierungsmerkmale bieten, um Marktanteile zu gewinnen. Die Geschichte der Technologie zeigt, dass oft nicht die beste Technologie gewinnt, sondern die mit dem stärksten Ökosystem.

Volatilität bleibt charakteristisch für Krypto-Assets. Während USDC stabil ist, unterliegen NEAR, TAO, FET, VIRTUAL, OLAS und ICP erheblichen Preisschwankungen. Investoren sollten nur Kapital einsetzen, dessen Verlust sie verkraften können. Das ist keine Anlageberatung – aber eben auch gesunder Menschenverstand.

 

Konkrete Positionierung für Anleger: Was kann man kaufen?

  • Die Theorie ist das eine – aber wie setzt man das als Anleger um?
  • Welche dieser Projekte sind überhaupt investierbar, und wie könnte eine sinnvolle Positionierung aussehen?
  • Was ist direkt kaufbar?

 

Zunächst mal die gute Nachricht: Die meisten der genannten Projekte haben handelbare Tokens, die man an größeren Krypto-Börsen wie Coinbase, Kraken oder bei einem Krypto-Broker kaufen kann.

Konkret sind das:

 

Token Verfügbarkeit Risikoprofil
Ethereum (ETH) Überall verfügbar Relativ konservativ für Krypto
NEAR Protocol (NEAR) Große Börsen Mittel bis hoch
Bittensor (TAO) Große Börsen Hoch
Fetch.ai (FET) Große Börsen Hoch
Virtuals Protocol (VIRTUAL) DEXes, teils CEXes Sehr hoch (Klein-Cap)
Olas (OLAS) DEXes, teils CEXes Sehr hoch (Klein-Cap)
Internet Computer (ICP) Große Börsen Hoch

 

USDC ist als Stablecoin kaufbar, bringt aber keine Wertsteigerung – es ist 1:1 an den Dollar gebunden. Base hat keinen eigenen Token; hier profitiert man indirekt über Ethereum oder die Coinbase-Aktie (COIN).

 

Coinbase Aktie Chart

 

 

Drei exemplarische Portfolio-Ansätze

Der Konservative (für risikoscheue Anleger mit Krypto-Grundverständnis):

Wer das Thema spannend findet, aber nicht zu viel Risiko eingehen will, könnte etwa 80-90% seines Kryptoinvestments (z.B. 5% vom Gesamtdepot)  in Ethereum investieren und 10-20% auf NEAR und FET verteilen. Ethereum profitiert als Basis-Layer von jeder Aktivität auf Base, bleibt aber das etablierteste Projekt mit der größten Marktkapitalisierung. NEAR und FET sind spezialisierte AI-Protokolle mit echten Produkten, aber eben auch volatiler.

Diese Allokation würde man zumindest über mehrere Jahre halten, nicht über Wochen.

Die Idee ist: Man ist dabei, wenn das Thema abheben sollte, aber riskiert nicht das gesamte Kapital auf hochspekulative Klein-Caps.

 

Der Ausgewogene (für erfahrene Krypto-Anleger):

Hier könnte man bei einem Krypto-Exposure von 10-20% des Gesamtdepots etwa 40% Ethereum als Basis nehmen, 30% auf NEAR und TAO verteilen (je 15%), und die restlichen 30% auf eine Mischung aus FET, VIRTUAL, OLAS und ICP. Das Prinzip: Man setzt auf die Infrastruktur (ETH), auf zwei starke spezialisierte Protokolle (NEAR, TAO), und streut den Rest breit über verschiedene Ansätze.

Bei dieser Strategie würde man vierteljährlich prüfen, ob sich die Gewichtungen stark verschoben haben, und gegebenenfalls rebalancieren. Nicht täglich oder wöchentlich – das führt nur zu Transaktionskosten und emotionalen Fehlentscheidungen.

 

Der Spekulative (für risikoaffine Anleger mit kleinem Kapitaleinsatz):

Wer bereit ist, das eingesetzte Kapital komplett im Zweifel auch komplett zu verlieren, könnte stärker auf die Klein-Caps setzen: 30% NEAR, 25% TAO, 20% VIRTUAL, 15% FET, 10% OLAS. Kein Ethereum – die Idee ist, dass man auf die Outperformer setzt, die potenziell 10x oder mehr machen könnten, wenn die Agent-Ökonomie tatsächlich explodiert.

Wichtig ist hier: Nur Geld einsetzen, das man wirklich entbehren kann. Diese Tokens können auch 80-90% fallen, oder komplett wertlos werden. Das ist kein Spiel für die Altersvorsorge, sondern eher eine Wette auf eine technologische Vision. Wer sich hier nicht schon jahrelang mit Kryptowährungen beschäftigt, sollte die Finger davon lassen!

 

Praktische Umsetzung: Worauf achten?

Börsenauswahl: Für Ethereum, NEAR, TAO, FET und ICP reichen die großen Börsen wie Kraken oder Coinbase. Für VIRTUAL und OLAS braucht man eventuell dezentrale Börsen (DEXes) wie Uniswap – das erfordert etwas mehr technisches Verständnis.

Wallet-Strategie: Wer größere Summen investiert (ab etwa 10.000 Euro), sollte die Coins nicht dauerhaft auf der Börse lassen, sondern ggf. in eine Hardware-Wallet wie Ledger oder Trezor transferieren. Die Börse ist nur zum Kaufen da, nicht zum Lagern.

Steuerliche Aspekte: In Deutschland gilt die Jahresfrist – Krypto-Gewinne sind nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei. Wer ständig hin- und hertradet, zahlt auf jeden Gewinn Einkommensteuer. Das sollte man bei der Strategie berücksichtigen.

DCA vs. Einmalanlage: Bei volatilen Assets wie Krypto kann ein Dollar-Cost-Averaging-Ansatz sinnvoll sein – also monatlich einen festen Betrag investieren, statt alles auf einmal. Das glättet Einstiegszeitpunkte und reduziert das Risiko, genau am Hochpunkt zu kaufen.

 

Wann sollte man NICHT investieren?

Es gibt auch klare Warnsignale, die gegen ein Investment sprechen:

Wenn die gesamte Krypto-Community nur noch über AI-Agenten redet und die Kurse bereits durch die Decke gegangen sind, ist man wahrscheinlich zu spät dran. Das klassische “buy the rumor, sell the news”-Prinzip gilt auch hier.

Wenn man die Technologie nicht versteht oder nicht nachvollziehen kann, warum ein KI-Agent überhaupt eine Blockchain brauchen sollte, dann sollte man auch nicht investieren. Investments aus FOMO (fear of missing out) gehen selten gut aus.

Wenn das Geld in den nächsten 1-3 Jahren für etwas Wichtiges gebraucht wird (Hauskauf, Altersvorsorge, Notfallfonds), dann hat es in spekulativen Krypto-Assets nichts zu suchen. Die Volatilität ist einfach zu hoch.

 

Fazit: Die nächsten 12-24 Monate werden entscheidend

Die provokante These – dass Menschen nur Beta-Tester für eine Technologie sind, die eigentlich für KI-Agenten konzipiert wurde – erscheint weniger absurd, wenn man die aktuellen Entwicklungen betrachtet. Stripe, Coinbase, NEAR… die großen Player positionieren sich bereits.

Für Anleger bedeutet das: Man kann jetzt früh dabei sein, trägt aber auch das volle Risiko eines entstehenden Marktes. Es gibt noch keine Garantie, dass sich die Agent-Ökonomie durchsetzt. Vielleicht ist das Ganze in zwei Jahren vergessen, oder es hat sich ganz anders entwickelt als gedacht.

Die sinnvollste Strategie ist wahrscheinlich: Klein anfangen, breit streuen, langfristig denken. Nicht alles auf eine Karte setzen, aber eben auch nicht komplett außen vor bleiben, wenn man die Entwicklung spannend findet. Dass man sich nicht zu sehr vom börsentäglichen Auf und Ab verrückt machen lassen sollte, versteht sich zumindest von selbst.

Und am Ende gilt wie immer: Geduld, strategisches Vorgehen und kontinuierliches Dranbleiben sind die besten Freunde eines erfolgreichen Anlegers. Auch – oder gerade – in diesem hochspekulativen Sektor.

 

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