CSG plant Mega-Börsengang: Wie deutsche Privatanleger bei welchen Brokern teilnehmen können
Die tschechische Czechoslovak Group (CSG) bereitet einen der größten Börsengänge eines Rüstungskonzerns weltweit vor. Rund 15% der Aktien sollen an der Euronext Amsterdam platziert werden – bei einem angestrebten Angebotspreis von etwa 25 € je Aktie würde das Unternehmen mit rund 25 Mrd. € bewertet.
Das Volumen ist beachtlich: CSG plant die Emission neuer Aktien im Umfang von circa 750 Mio. € sowie den Verkauf bestehender Anteile durch Hauptaktionäre. Institutionelle Schwergewichte wie BlackRock, Artisan Partners und Al-Rayyan Holding haben bereits Beteiligungszusagen abgegeben. Die Orderbücher sollen stark nachgefragt sein.
Die Notierung und Handelsaufnahme an der Euronext Amsterdam sind kurzfristig geplant.
Als möglicher Termin für die Erstnotiz wird bereits der 23. Januar 2026 genannt – abhängig natürlich von den Marktbedingungen.

Privatanleger in Deutschland: Zugang nicht garantiert
Der IPO richtet sich primär an institutionelle Investoren. Für deutsche Privatanleger gibt es keinen automatischen oder garantierten Zugang zur Zeichnung. Die Teilnahme hängt davon ab, ob ein Broker Plätze im Zeichnungskonsortium oder entsprechende Zugänge zu Euronext-IPOs bereitstellt.
Das ist eben auch der entscheidende Punkt: Selbst wenn ein Broker theoretisch IPO-Zeichnungen anbietet oder Zugang zu Euronext-Plätzen hat, bedeutet das nicht automatisch, dass man am CSG-IPO teilnehmen kann. Die Teilnahme hängt zumindest davon ab, ob der Broker tatsächlich Plätze im Zeichnungskonsortium für genau diesen IPO erhalten hat.
CSG-IPO: Mögliche Broker für IPO-Teilnahme
Einige Broker werden in Community-Diskussionen als mögliche Zugangswege genannt. Interactive Brokers (in Deutschland z.B. via CapTrader) etwa ist ein internationaler Broker mit breitem Börsenzugang und wird oft als eine der Optionen genannt, über die Privatanleger Zugang zu IPO-Zeichnungen bekommen könnten.
Freedom24 bietet IPO-Teilnahmen für Retail-Kunden an, wenn Plätze vorhanden sind – auch hier keine Garantie, aber in Foren als mögliche Option erwähnt. Die Consorsbank könnte theoretisch über Partnerbanken im Konsortium Zugang bieten. BNP Paribas etwa ist als Konsortiumsmitglied genannt, was in Nutzer-Diskussionen als möglicher Hebel diskutiert wird.
Es empfiehlt sich, direkt beim gewünschten Broker den aktuellen Status der IPO-Teilnahme anzufragen. Nur so erfährt man, ob tatsächlich Zeichnungsplätze für CSG zur Verfügung stehen oder ob man auf den regulären Handel nach der Erstnotiz warten muss.