Interview mit Dr. Daniel Stelter: Die Warnzeichen sind unübersehbar – wie Deutschland den Absturz noch verhindern kann und was ein deutscher Milei jetzt tun müsste!
David Ernsting, Herausgeber von Kapitalanlagen-Test.de, im Interview mit Dr. Daniel Stelter, Ökonom, Gründer des Forums „beyond the obvious“, Handelsblatt-Kolumnist und ehemaliger Senior Partner der Boston Consulting Group, Autor von „Absturz – So retten wir Deutschland“, über die strukturelle Krise des Wirtschaftsstandorts Deutschland, die Parallelen zu Argentinien vor dem Milei-Moment und warum ein Reformruck nur gelingt, wenn Bürger und Politik den Leidensdruck ernst nehmen.

Dr. Daniel Stelter, Ökonom, Gründer des Forums „beyond the obvious“, Handelsblatt-Kolumnist und Autor von „Absturz – So retten wir Deutschland“(Photorechte: Robert Recker/Berlin)
Sollte Argentiniens Vergangenheit ein Warnsignal für Deutschland sein?
Argentinien gehörte vor rund 100 Jahren zu den zehn wohlhabendsten Ländern der Welt – der Ausdruck „reich wie ein Argentinier“ war damals keine Übertreibung. Dann kamen Perón, die Kirchners und Jahrzehnte sozialistischer Wirtschaftspolitik, die das Land in die Armut trieben. Seit zwei Jahren versucht Javier Milei mit radikalen Reformen, das Ruder herumzureißen – mit bemerkenswerten ersten Erfolgen, wie unser Interview mit Prof. Philipp Bagus über Mileis Reformen in Argentinien aufgezeigt hat. Wir sehen in Argentiniens Geschichte leider eine erschreckende Parallele zu Deutschland: ein einst hochproduktives Land, das durch politische Fehlentscheidungen über Jahrzehnte an Substanz verliert.
Teilen Sie diese Einschätzung – und wo würden Sie die wichtigsten Gemeinsamkeiten, aber auch die entscheidenden Unterschiede sehen?
Die Parallele ist provokant, aber sie ist nicht willkürlich. Argentinien war Anfang des 20. Jahrhunderts eines der reichsten Länder der Welt — und hat über Jahrzehnte durch politische Fehlentscheidungen Substanz verloren. Genau das beobachte ich in Deutschland: ein einst hochproduktives Land, das seine wirtschaftliche Basis Stück für Stück untergräbt.
Natürlich gibt es entscheidende Unterschiede: Deutschland hat noch eine starke Industriebasis, ein funktionierendes Rechtssystem und die Einbettung in die EU. Aber die eingeschlagene Richtung ist schlecht. Das Potenzialwachstum nähert sich null, das Medianvermögen deutscher Haushalte liegt mit 60.800 Euro hinter Spanien, Italien, Frankreich und sogar Griechenland. Deutschland verliert seit Jahren an Substanz, und die politische Klasse reagiert mit Umverteilung statt mit Reformen.
Was Argentinien zeigt: Wenn man wirtschaftliche Grundregeln lange genug ignoriert, wird der Abstieg irgendwann nicht mehr umkehrbar. Deutschland ist noch nicht dort — aber die Warnzeichen sind unübersehbar.
Die Wohlstandsillusion – Wie reich ist Deutschland wirklich noch?
In Ihrem Buch sprechen Sie von einer „Wohlstandsillusion“. Gleichzeitig sehen viele Deutsche ihr Land nach wie vor als stabilen, wohlhabenden Standort. Kaputte Brücken, marode Schulen, sinkende Reallöhne – das nehmen viele als vorübergehende Delle wahr, nicht als strukturelles Versagen.
Woher kommt diese kollektive Selbsttäuschung, und welche Zahlen und Fakten würden Sie jemandem zeigen, der das Ausmaß der Krise noch immer nicht glauben mag?
Umfragen zeigen, dass die große Mehrheit der Deutschen sich Sorgen um die Wirtschaft macht und fürchtet, dass es ihren Kindern weniger gut ergehen wird. Zugleich zeigen Umfragen, dass die meisten mit ihrer persönlichen Situation zufrieden sind. Man kann das so interpretieren: Wir nehmen wahr, dass es abwärts geht, aber wir sind noch auf einem hohen Niveau und nicht wenige werden denken, „für mich langt es noch“. Hinzu kommt, dass der Niedergang erst so richtig deutlich wird, wenn man ins Ausland fährt. Wenn man sieht, wie sich andere Länder und Regionen entwickeln und wie stark wir demgegenüber an Boden verlieren.
So gesehen geht es uns wie dem sprichwörtlichen Frosch, der nicht aus dem Topf springt, während das Wasser langsam immer heißer wird.
Nicht vergessen dürfen wir auch die ständige Wiederholung des Mantras vom „reichen Land“. Politik und Medien führen das Bild immer wieder an, vor allem wenn es darum geht eher nicht so sinnvolle Maßnahmen zu rechtfertigen.
In Summe denke ich aber, wir sind gerade dabei aus der Illusion zu erwachen und die Bürger sind dabei schon weiter als die meisten Politiker.
Die Hauptbremsen – Was blockiert Deutschland am stärksten?
Stagnierende Produktivität, überbordende Bürokratie, demographischer Wandel, Bildungsversagen, zu teure Energie – und dazu ein Sozialsystem, das mit Bürgergeld und explodierenden Transferleistungen immer weniger Anreize zum Arbeiten setzt und den Staatshaushalt systematisch aushöhlt. Das sind die Diagnosen, die Sie im Buch stellen.
Wenn Sie eine einzige Ursache benennen müssten, die alle anderen verstärkt und die Sie als den eigentlichen Kern des Problems sehen: Was wäre das? Und welche Baustelle müsste als erstes angegangen werden, um eine Kettenreaktion der Erneuerung auszulösen?
Im Unterschied zur Krise Anfang der 2000er Jahre haben wir es heute mit multiplen Krisen zu tun. Deshalb ist das eine schwierige Frage. Mit Blick auf die Wirtschaft würde ich auf Platz 1 eine andere Energiepolitik setzen. Wir müssen wegkommen von einer Politik der Verknappung und Verteuerung von Energie. Wir müssen alles daran setzen Energie billig zu machen, nicht nur um die Industrie am Standort zu erhalten, sondern auch um bei Zukunftstechnologien wie KI überhaupt mitmachen zu können. Dazu sollten wir uns von der Illusion verabschieden, unsere Energiewende wäre erfolgreich oder gar ein Vorbild für die Welt – sie ist es nicht und niemand folgt uns! – und ausserdem in der Klimapolitik auf effektive statt symbolische Massnahmen setzen.
Ebenso wichtig ist eine Befreiung von Bürgern und Wirtschaft vom Staat. Während die Politiker von Entbürokratisierung sprechen, schaffen sie täglich neue Gesetze und Verordnungen. Der Staat ist aber schon lange nicht mehr die Lösung der Probleme, sondern der Verursacher.
Der Milei-Faktor – Was Deutschland von Argentinien lernen kann
Milei hat in kurzer Zeit Staatsausgaben massiv gekürzt, Subventionen gestrichen, Ministerien abgebaut und erstmals seit Jahrzehnten wieder einen Haushaltsüberschuss erwirtschaftet – eine Schocktherapie, die politisch kaum für möglich gehalten wurde.
Was davon ist auf Deutschland übertragbar? Und was würden Sie einem deutschen „Milei“ als erstes auf den Schreibtisch legen?
Mileis Richtung stimmt: weniger Staat, mehr Markt, fiskalische Disziplin. Und sein Erfolg zeigt, dass eine radikale fiskalische Konsolidierung möglich ist und funktionieren kann.
Was ein „deutscher Milei“ als Erstes tun sollte, habe ich im Buch als drei Sofortmaßnahmen beschrieben: Erstens ein Regulierungsmoratorium für zwei Jahre, zweitens eine Gesetzstreichung zurück auf den Stand von 2005 — von 15.000 auf 10.000 Seiten — und drittens den Rückbau des öffentlichen Sektors, konkret die Korrektur des Personalaufbaus der letzten Jahre.
Die wichtigste Lektion aus Argentinien ist eine andere: Die Widerstände kommen von Interessengruppen, nicht von der Breite der Bürger. Milei hatte ein Mandat, weil die Menschen verzweifelt genug waren. Deutschland wird möglicherweise erst an diesen Punkt kommen müssen, bevor echte Reformen politisch durchsetzbar werden. Das ist bitter.
Ihr Reformprogramm – Was sind die konkreten Hebel?
Sie schlagen unter anderem eine negative Einkommensteuer vor, die das gesamte Transfersystem vereinfacht und Arbeitsanreize wiederherstellt. Dazu eine grundlegend andere Energiepolitik, Rentenreform, Abbau der Bürokratie.
Können Sie das kurz konkretisieren: Welche drei bis vier Maßnahmen hätten die größte Hebelwirkung – und welche könnten in einer Legislaturperiode tatsächlich umgesetzt werden, wenn der politische Wille vorhanden wäre?
Erstens: die negative Einkommensteuer nach dem EITC-Modell der USA. Sie ersetzt 502 verschiedene Sozialleistungen durch ein einziges System, schafft echte Arbeitsanreize und spart Milliarden an Bürokratiekosten — allein die Verwaltung der Sozialabgaben kostet heute 25 Milliarden Euro pro Jahr. Studien des ifo Instituts zeigen, dass dieses Modell das Arbeitsangebot signifikant steigert.
Zweitens: die Energiepolitik. Die Abschaltung von 20 Gigawatt gesicherter, CO2-armer Kernkraft war ein historischer Fehler. Wir müssen technologieoffen werden — Kernkraft gehört wieder auf den Tisch. Das Ziel muss sein, die Strompreise zu halbieren. Industriestrom kostet bei uns 17 Cent pro Kilowattstunde, in den USA nur 7 Cent.
Drittens: das Bürokratie-Sofortprogramm — Moratorium, One-in-three-out, Gesetze zurück auf den Stand von 2005. Jede dieser Maßnahmen spart Verwaltungskosten und befreit Arbeitskräfte für die produktive Wirtschaft.
Viertens: eine echte Bildungsreform mit höheren Standards, einer niedrigeren Abiturquote, einer MINT-Offensive mit dem Ziel der Verdreifachung bis 2030 und einer Aufwertung der dualen Ausbildung.
Diese Reformen sind möglich, ohne dass Bürger etwas verlieren. Bessere Schulen? Alle wollen das. Bessere Krankenhäuser? Alle wollen das. Günstigere Energie? Alle wollen das. Die Widerstände kommen von Interessengruppen, nicht von der Breite der Bürger.
Politische Realität – Kann Merz wirklich liefern?
Sie haben kürzlich gesagt, mit der SPD als Koalitionspartner werde Friedrich Merz die notwendigen Reformen nicht umsetzen können – und schneller scheitern als sein Vorgänger Scholz. Wir sehen ja schon jetzt, wie etwa Wirtschaftsministerin Katherina Reiche gegen das von ihrem Vorgänger Habeck installierte Personal kämpft.
Ist Deutschland politisch überhaupt reformfähig – oder braucht es erst den totalen wirtschaftlichen Absturz, bevor sich wirklich etwas bewegt?
Das sollten wir verhindern. Das Grundproblem: Mit der SPD als Koalitionspartner sind tiefe Strukturreformen blockiert. Die SPD wird weder einer negativen Einkommensteuer noch einem echten Rückbau des Sozialstaats zustimmen. Sogar einer rationaleren Energiepolitik scheint die Partei sich zu verweigern
Wirtschaftsministerin Reiche ist die einzige marktwirtschaftliche Stimme in der Regierung und wird für ihre vernünftigen Vorschläge vom Koalitionspartner, der Opposition und den Medien heftig angegangen. Besonders skurril ist der Aufschrei der Lobby für Erneuerbare Energien, die nach fast 30 Jahren Subvention immer noch weitere Subventionen fordert. Hinzu kommt die ideologische Ausrichtung des Ministeriums geprägt durch ihre Vorgänger – Peter Altmeier war genauso interventionistisch und staatsgläubig wie Habeck – was es schwer macht, einen Kurswechsel zu vollziehen.
Was mich besonders besorgt: Der Ansatz der Regierung scheint zu sein, „Schuldenmilliarden auf die Probleme werfen“ — 500 Milliarden Sondervermögen für Infrastruktur, weitere 500 Milliarden für Verteidigung – statt wirklich Reformen anzugehen. Geld ohne Strukturreform verpufft aber.
Warum tut sich die Politik mit Reformen so schwer? Weil Reform bedeutet, organisierten Interessengruppen etwas wegzunehmen und der unorganisierten Allgemeinheit etwas zu geben. Das ist politisch immer ein Verlustgeschäft. Deutschland braucht in der Tat möglicherweise eine noch größere wirtschaftliche Krise, um diesen Stillstand zu durchbrechen – aber das ist eine gefährliche Strategie. Denn die Gefahr ist groß, dass der Schaden dann nicht mehr reparabel ist.
Europa im Sog – Sprechen wir eher über ein deutsches oder ein europäisches Problem?
Sie haben mehrfach betont, dass die Produktivitätslücke gegenüber den USA ein gesamteuropäisches Problem ist. Der Euro selbst – einst als Stabilitätsanker gedacht – muss laut Ihrer Analyse schwach sein wie die Lira, um zu überleben.
Droht Europa insgesamt eine verlorene Dekade? Und kann sich ein einzelnes EU-Land überhaupt gegen den Brüsseler Zentralismus behaupten und echte Reformen umsetzen?
Die Produktivitätslücke ist in der Tat ein gesamteuropäisches Problem. Gemessen am BIP/Kopf sind die Mitgliedsstaaten der EU relativ zu den USA in den letzten zehn Jahren massiv zurückgefallen. Aber Deutschland hat zusätzliche, selbstverschuldete Wunden: den Atomausstieg, die Bürokratieexplosion, den aufgeblähten Sozialstaat.
Im Buch widme ich der Mitschuld der EU ein eigenes Kapitel. Die EU fügt durch Regulierung – AI Act, DSGVO – eine weitere Bürokratieschicht hinzu, die Innovation hemmt. Der Euro muss schwach sein wie die Lira, um als Währung zu überleben. Nur mit strukturell höherer Inflation werden Frankreich und Italien ihre Schuldenprobleme „lösen“.
Kann ein einzelnes Land innerhalb der EU reformieren? Ja – aber es muss bereit sein, gegen Brüssel die Zentralisierungstendenzen zurückzudrängen. Deutschland braucht eine neue EU-Strategie: weniger Transfers, weniger Zentralregulierung, mehr Wettbewerb zwischen den Mitgliedstaaten.
Aber zuallererst müssen wir uns selbst wieder fit machen. Tun wir das nicht, droht nicht nur Deutschland der Absturz, sondern der ganzen EU. Denn wir sind das finanzielle und wirtschaftliche Fundament.
Deutschland und die Börse – Was bedeutet die aktuelle Wirtschaftssituation für Anleger?
Viele unserer Leser sind Privatanleger, die konkret wissen wollen: Was bedeutet die strukturelle Schwäche des Standorts Deutschland für deutsche Aktien? Der DAX enthält ja überwiegend global aufgestellte Konzerne – ist er deshalb ein schlechter Indikator für den Wirtschaftsstandort?
Wie würden Sie grundsätzlich die Attraktivität des deutschen Aktienmarkts im Vergleich zu US-Werten oder anderen europäischen Märkten einordnen – als langfristiger Anleger?
Richtig – der DAX besteht aus globalen Konzernen, die den Großteil ihrer Umsätze im Ausland erwirtschaften. Er ist kein Abbild des Standorts Deutschland. Aber langfristig können sich selbst globale Champions nicht vollständig von einem schwachen Heimatmarkt lösen. Talentabwanderung, Verlagerung von Forschung und Entwicklung, politische Risiken – das schlägt irgendwann durch.
Mein Rat: Diversifikation ist essenziell. US-Aktien, Schweiz, Skandinavien, Asien. Gold als Absicherung gegen Finanzrepression. Die Euro-Schwäche wirkt wie eine implizite Subvention für Exporteure – gut für Unternehmen, schlecht für Sparer.
Die beste Anlage gegen den Absturz ist Bildung und internationale Diversifikation. Wer sein Vermögen ausschließlich in Euro-dominierten Anlagen hält und auf den deutschen Standort setzt, geht ein Klumpenrisiko ein, das angesichts der Lage nicht mehr vertretbar ist.
DAX Chart
Der Blick nach vorne – An welches Szenario glauben Sie?
Für Deutschland sind in den nächsten fünf bis zehn Jahren grob drei Wege denkbar: Weiter wie bisher – das große Herumdoktern ohne echte Reformen. Oder eine weitere Verschlechterung – mehr Staat, mehr Schulden, mehr Umverteilung, ein europäisches Argentinien vor dem Milei-Moment. Oder der Reformruck – ein konsequenter Neustart, der das Land langsam, aber spürbar wieder wettbewerbsfähiger macht.
Welches dieser Szenarien halten Sie persönlich für am realistischsten – und was wird das konkret für Deutschland bedeuten?
Szenario eins – das große Herumdoktern: weitere Kommissionen, weitere Sondervermögen, kosmetische Reformen. Das ist kurzfristig am wahrscheinlichsten, weil es politisch am bequemsten ist.
Szenario zwei – die Verschlechterung: Wenn Szenario eins lange genug andauert, wird der Abstieg zur verlorenen Dekade. Mehr Staat, mehr Schulden, weniger Wachstum. Das wird zunehmend wahrscheinlich.
Szenario drei – der Reformruck: möglich, aber nur wenn eine Krise tief genug ist, um die politische Trägheit zu durchbrechen.
Ich halte Szenario eins, das große Herumdoktern, für am wahrscheinlichsten. Es wird so lange weitergehen, bis die Finanzmärkte oder eine schwere Rezession die Politik zum Handeln zwingen.
Aber ich will mit etwas Positivem enden: Deutschland kann sich erneuern. Nach der Einigung folgte der Aufstieg ab 1871. Nach 1945 folgte das Wirtschaftswunder. Jedes Mal war es eine bewusste Entscheidung. Die Fähigkeit zur Erneuerung ist da. Die Frage ist, ob der Leidensdruck groß genug wird, bevor es zu spät ist.

Das neue Buch von Dr. Daniel Stelter „Absturz – so retten wir Deutschland“ erscheint am 21. April 2026:
Ihr neues Buch „Absturz – So retten wir Deutschland“ – Für wen haben Sie es geschrieben?
Sie haben Ihr Buch explizit als Weckruf bezeichnet – die Bürger sollen Politikern die Argumente kräftig um die Ohren hauen.
Für wen haben Sie „Absturz – So retten wir Deutschland“ geschrieben: Für den frustrierten Wähler, den besorgten Unternehmer, den politisch Interessierten? Was können Leser konkret mitnehmen – und wo ist das Buch erhältlich?
Für jeden Bürger, der spürt, dass etwas grundlegend schiefläuft. Für Unternehmer, die sich fragen, ob sie noch in Deutschland bleiben sollen. Für junge Menschen, die wissen müssen, was auf dem Spiel steht.
„Absturz“ ist ein Weckruf. Das Buch liefert eine ehrliche Diagnose, ein konkretes Reformprogramm und die Zahlen, um beides zu belegen. Es soll Bürger in die Lage versetzen, Politikern die Argumente kräftig um die Ohren zu hauen.
Jede Maßnahme des „Aufbruch 2030″ wurde anderswo erfolgreich umgesetzt. Schweden hat Aktienrenten. Dänemark hat digitale Verwaltung. Singapur hat PISA-Spitzennoten. Die Schweiz hat günstige Energie und optimale Rahmenbedingungen. Das sind keine Fantasien – das sind Vorbilder.
Ich möchte nicht, dass wir aufgeben. Ich möchte nicht, dass Menschen auswandern oder resignieren. Ich möchte, dass wir für eine bessere Wirtschaftspolitik kämpfen.
Dr. Stelter, vielen Dank für das interessante Interview!
Hinweis für unsere Leser:
